Eintopfsynthese




Die Herstellung chemischer Verbindungen verläuft häufig über mehrere Reaktionsstufen. In der Regel ist es notwendig, eine solche Synthese präparativ - d. h. in der Praxis - über mehrere Schritte durchzuführen, gegebenenfalls Stoffe und Reaktionspartner bei bestimmten Syntheseschritten zuzugegeben oder auch zu entfernen, indem Zwischenprodukte isoliert und aufbereitet, Gleichgewichte verschoben werden. Die praktische Arbeit gerade von in einer Vielzahl von Schritten durchzuführenden Herstellung einer kompliziert gebauten Substanz kann dabei sehr aufwendig sein.

Der Eintopfsynthese bzw. Eintopfreaktion genannte Syntheseansatz erlaubt die Herstellung gewisser Substanzen in einem praktischen Arbeitsschritt. Dazu werden die Ausgangsstoffe (Edukte) in einem Laborgefäß einschließlich der erforderlichen Lösungsmittel, Katalysatoren, Hilfsstoffe etc. in einem Schritt zusammengegeben und zur Reaktion gebracht, gegebenenfalls unter Ausführung physikalischer Arbeitsoperationen wie das Kochen, Rühren, Schütteln, Belichten ...

 


Kategorie: Reaktionen

Aktualisiert am 08. Mai 2017.







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