Menü ausblenden
Menü ausblenden   Internetchemie   |     About   |   Kontakt   |   Impressum   |   Datenschutz   |   Sitemap
Menü ausblenden   Chemie Index   |   Chemie-Lexikon   |   Chemikalien   |   Elemente
Menü ausblenden   Geräte + Instrumente   |  
Menü ausblenden   Jobbörse, Stellenangebote   |  
Menü ausblenden   Crowdfunding Chemie   |     Text veröffentlichen
Home und Neuigkeiten
Chemie A - Z
Produkte, Geräte für Labor und Industrie
Chemikalien und chemische Verbindungen
Stellenbörse für Chemie-Jobs
Impressum, Kontakt
Crowdfunding Chemie

 

Inhomogenes Wasser

Über 100 Jahre altes Geheimnis gelüftet.




Abbildung unten: Wasser kann sehr verschiedene, nebeneinander existierende Unterstrukturen ausbilden. [Quelle: Rao et al.; J- Phys. Chem. B DOI: 10.1021/jp1060792]
Inhomogene Wasserstruktur

Das Leben auf der Erde ist nur möglich, weil es auf unserem Planeten genügend Wasser gibt. Was aber ist das Besondere an Wasser im Vergleich zu anderen Flüssigkeiten?

Vor über 100 Jahren hat Wilhelm Conrad Röntgen in seiner Schrift "Über die Konstitution des flüssigen Wassers" zur Diskussion gestellt, ob in Wasser bei Raumtemperatur gleichzeitig neben der flüssigen Form nicht auch lokale eisartige Strukturen existieren können. Neue Untersuchungen auf atomarer Ebene zeigen, dass Wasser aus vielen nebeneinander existierenden Unterstrukturen besteht, inklusive eisartiger Strukturen auch bei Raumtemperatur. Wasser verhält sich also völlig anders als andere Flüssigkeiten, die immer in homogenem Zustand vorliegen.

Mithilfe dieser Beobachtung lässt sich nun vielleicht erklären, was genau Wasser und Leben so eng miteinander verbindet.

In einem gemeinsamen Projekt von Dr. Francesco Rao, Junior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies, School of Soft Matter Research, und Peter Hamm, Professor am Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Zürich, konnte ein neues theoretisches Verfahren entwickelt werden, das sowohl die Untersuchung komplexer Netzwerke wie auch molekulare Simulationen erlaubt. Ursprünglich war dieser Ansatz entwickelt worden, um das World Wide Web und soziale Beziehungen zu untersuchen. Nun konnte mit diesem Ansatz die überraschend inhomogene Struktur des Wassers enthüllt werden. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Journal of Physical Chemistry [siehe unten].

Das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) ist das Forschungskolleg der Universität Freiburg. Das Institut wird finanziert aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Mit seinen vier Sektionen, der School of History, der School of Language & Literature, der School of Life Science - LifeNet und der School of Soft Matter Research stärkt das FRIAS die Spitzenforschung an der Universität Freiburg und steigert deren internationale Sichtbarkeit.


Zusatzinformationen:

Francesco Rao, Sean Garrett-Roe, Peter Hamm:
Structural Inhomogeneity of Water by Complex Network Analysis.
In: Journal of Physical Chemistry B; online veröffentlicht am 21. September 2010, DOI 10.1021/jp1060792

Quelle: Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg im Breisgau

 


Aktualisiert am 01.10.2010.



© 1996 - 2022 Internetchemie ChemLin










Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren